Category: NZD/USD

Template und Indikatoren - Februar 16, 2015 by Andreas Orth

Templatemit indikatorenUm beim Devisenhandel erfolgreich zu handeln, ist es von entscheidender Bedeutung, einen guten Einstiegspunkt zu finden. Dieser sollte keinesfalls aus einem Bauchgefühl heraus gewählt werden. Nur weil ein Paar beispielsweise stark gefallen oder gestiegen ist, muss das nicht heißen, dass jetzt eine Trendumkehr zu folgen hat. Handeln Sie nur das, was Sie sehen und geben Sie nichts auf die Meinung sog. “Experten.” Im Kurs sind bereits alle Nachrichten enthalten.

 

Jeder Trader wird zu Beginn seines Tradings mit verschiedenen Indikatoren arbeiten und so im Lauf der Zeit das für ihn optimale Setup finden. Das ging mir nicht anders und dabei habe ich auch Lehrgeld bezahlt. Essentiell wichtig beim Trading ist es, Verluste radikal zu minimieren und Gewinne laufen zu lassen. Leichter gesagt, als getan. Doch mit der richtigen Kombination verschiedener Indikatoren kann man die erfolgversprechenden Einstiege relativ gut finden.

 

Im obigen 30 Minuten-Chart von NZD/USD habe ich die möglichen Einstiege durch senkrechte Balken markiert. Hierbei verwende ich folgende Indikatoren:

 

  • gleitender exponentieller Durchschnitt mit Einstellung 15
  • Auto-Trend-Channel zur Trenderkennung
  • Doble MACD mit Einstellung 8/17/9 und
  • Pivot-Points, um Unterstützungen und Widerstände zu erkennen.

 

Für einen long-Einstieg sollten folgende Kriterien erfüllt sein:

 

  • die Kerze befindet sich oberhalb des gleitenden Durchschnitts
  • der MACD hat von rot auf grün gewechselt
  • die dunkle MACD-Linie hat die weisse MACD-Linie von unten nach oben durchbrochen

 

Für einen short-Einstieg gelten diese Regeln genau umgekehrt. Ganz wichtig wie immer ist es, einen Stopp-Loss direkt nach Orderaufgabe zu setzen, dieser sollte im 30-Min. Chart ca. 25-30 Pips betragen.

 

Wann ist es nun Zeit für den Take-Profit? Hierzu gibt es diverse Möglichkeiten. Ich favorisiere es, nach 20 Pips Gewinn die Hälfte der Position zu schliessen und den Stopp-Loss auf den Einstiegskurs zu setzen, somit kann hier nichts mehr anbrennen. Läuft der Kurs weiterhin in die gewünschte Richtung, können Sie auch einen Trailing-Stopp von ca. 20 eingeben um somit weiterhin zu profitieren. Vorsicht ist geboten, wenn der MACD Extremzonen anzeigt (grüner oder roter Balken weit oben bzw. unten), hier sollten Sie Ihre Position schliessen und auf die nächste Möglichkeit warten, auch wenn das manchmal schwerfällt.

 

Wer in der Lage ist, gleichzeitig 3 Währungspaare zu handeln und zu beobachten, kann mit dieser Vorgehensweise ca. 40-60 Pips am Tag realisieren, was völlig ausreichend ist, um sein Handelskonto nach und nach ansteigen zu lassen.

 

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Trades !

 

Ihr

Andreas Orth

NZD/USD – ein “langweiliges” Paar ? - Januar 27, 2015 by Andreas Orth

 

5 Minuten-Chart von NZD-USD27. Januar 2015: Zugegeben, es gibt volatilere Paare als NZD/USD. Was aber kein Nachteil sein muss, speziell für Neueinsteiger im Forexmarkt. Um das Zusammenspiel von Kursentwicklung und Indikatoren immer besser verstehen zu lernen, eignet sich kaum ein Währungspaar besser als NZD/USD, da der Kursverlauf in aller Regel sehr gleichmäßig und ohne extreme Ausschläge verläuft.

 

Die Amerikaner bezeichnen solche Bewegungen als “deliberately”, was man am Besten mit “bedächtig” übersetzen kann. Größter Vorteil: Hat man einen geeigneten Einstieg für einen long- oder short-Trade gefunden, wird man selten durch nervöse Zuckungen ausgestoppt. Dieses Währungspaar eignet sich somit auch sehr gut für sehr kurzfristige Zeithorizonte. Im obigen Bild habe ich NZD/USD im 5-Minuten-Chart dargestellt und Sie können gut erkennen, wie gleichmäßig die Bewegungen verlaufen.

 

Links unten sehen Sie den Beginn eines Aufwärtstrends (auch gut zu erkennen an der Stochastik, als die blaue Linie die 20-er Marke von unten nach oben durchbricht). Dieser beginnt bei rund 0,74 und endet in der Mitte des Bildes bei rund 0.7440, das sind immerhin 40 Pips. Hieran schliesst sich ein ebenso gleichmäßig verlaufender Abwärtstrend an, der das Paar wieder bis zu rund 0,7410 bringt. Beide Trends haben rund 70 Pips eingebracht, ohne jemals den Einstand zu gefährden.

 

Aus der Tatsache, dass in diesem Beispiel keine Kerze einen höheren Wert als 10 Pips vom Tief bis zum Hoch aufweist, bietet sich folgende Strategie an: Nach dem Einstieg setzen Sie einfach einen Trailing-Stopp von 10 Pips. Für den oben im Bild gewählten Zeitraum hätte das bedeutet:

 

  • im linken Aufwärtstrend ein Plus von 30 Pips (40 Pips minus 10 Pips Trailing-Stopp)
  • im rechten Abwärtstrend ein Plus von 20 Pips (30 Pips minus 10 Pips Trailing-Stopp)

 

Gesamtergebnis 50 Pips und das ohne Hektik oder Stress. Hier können Sie durchaus mit einer etwas höheren Positionsgröße einsteigen, was die mangelnde Volatilität mehr als ausgleicht.

 

Sollte Ihnen diese Strategie gefallen, können Sie diese zunächst gerne auf einem DEMO-Konto mehrfach testen, bevor Sie echtes Kapital einsetzen.

 

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Trades !

 

Ihr

Andreas Orth

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