Category: Strategien

Non-Farm-Payrolls (NFP) - April 3, 2015 by Andreas Orth

Kursentwicklung EUR-USD nach Bekanntgabe Non-Farm-Payrolls am 03.04.201503. April 2015: Auch ausserhalb der Strategie “Traden mit der Notenbank” gibt es immer wieder Ereignisse, die sich erheblich auf die Kurse auswirken können. Am ersten Freitag jeden Monats werden in den USA die Statistiken zur Anzahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft veröffentlicht, offiziell als “Non-farm Payroll Employment Statistic (NFP)” bezeichnet.

 

Kaum eine andere Statistik hat so viel Einfluss auf die Märkte, gelten die NFP doch als Frühindikator für die weitere Konjunkturentwicklung. So zeigte sich heute. dass es mit der wirtschaftlichen Erholung der USA so weit nicht her sein kann, lagen die neugeschaffenen Stellen mit 126.000 doch erheblich unter der Prognose von 245.000 neuen Stellen.

 

Generell gilt, dass höhere Werte als prognostiziert einen steigenden und niedrigere Werte einen fallenden Dollar zur Folge haben. Folglich hatten wir es heute mit einem fallenden Dollar zu tun, sprich der Euro ist gegenüber dem Dollar gestiegen und das sehr kräftig.

 

Ausgehend von 1,080 kletterte EUR/USD innerhalb von nur 40 Minuten bis auf 1,1026, immerhin 146 Pips.

 

Eine erfolgversprechende Strategie besteht darin, 5 Minuten vor Bekanntgabe der Zahlen jeweils einen long – und einen short-Trade zu platzieren, jeweils mit einem Stopp-Loss von ca. 25-30 Pips. Der short-Trade hätte uns heute somit 30 Pips Verlust gebracht, der long-Trade je nach Nervenstärke zwischen 110 (1,0990) und 146 (1,1026) Pips, unter dem Strich ein sattes Plus, das jedes Traderherz erfreut.

 

Übrigens, der nächste NFP-Day findet am 01. Mai 2015 statt.

 

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Trades!

 

Ihr
Andreas Orth

Template und Indikatoren - Februar 16, 2015 by Andreas Orth

Templatemit indikatorenUm beim Devisenhandel erfolgreich zu handeln, ist es von entscheidender Bedeutung, einen guten Einstiegspunkt zu finden. Dieser sollte keinesfalls aus einem Bauchgefühl heraus gewählt werden. Nur weil ein Paar beispielsweise stark gefallen oder gestiegen ist, muss das nicht heißen, dass jetzt eine Trendumkehr zu folgen hat. Handeln Sie nur das, was Sie sehen und geben Sie nichts auf die Meinung sog. “Experten.” Im Kurs sind bereits alle Nachrichten enthalten.

 

Jeder Trader wird zu Beginn seines Tradings mit verschiedenen Indikatoren arbeiten und so im Lauf der Zeit das für ihn optimale Setup finden. Das ging mir nicht anders und dabei habe ich auch Lehrgeld bezahlt. Essentiell wichtig beim Trading ist es, Verluste radikal zu minimieren und Gewinne laufen zu lassen. Leichter gesagt, als getan. Doch mit der richtigen Kombination verschiedener Indikatoren kann man die erfolgversprechenden Einstiege relativ gut finden.

 

Im obigen 30 Minuten-Chart von NZD/USD habe ich die möglichen Einstiege durch senkrechte Balken markiert. Hierbei verwende ich folgende Indikatoren:

 

  • gleitender exponentieller Durchschnitt mit Einstellung 15
  • Auto-Trend-Channel zur Trenderkennung
  • Doble MACD mit Einstellung 8/17/9 und
  • Pivot-Points, um Unterstützungen und Widerstände zu erkennen.

 

Für einen long-Einstieg sollten folgende Kriterien erfüllt sein:

 

  • die Kerze befindet sich oberhalb des gleitenden Durchschnitts
  • der MACD hat von rot auf grün gewechselt
  • die dunkle MACD-Linie hat die weisse MACD-Linie von unten nach oben durchbrochen

 

Für einen short-Einstieg gelten diese Regeln genau umgekehrt. Ganz wichtig wie immer ist es, einen Stopp-Loss direkt nach Orderaufgabe zu setzen, dieser sollte im 30-Min. Chart ca. 25-30 Pips betragen.

 

Wann ist es nun Zeit für den Take-Profit? Hierzu gibt es diverse Möglichkeiten. Ich favorisiere es, nach 20 Pips Gewinn die Hälfte der Position zu schliessen und den Stopp-Loss auf den Einstiegskurs zu setzen, somit kann hier nichts mehr anbrennen. Läuft der Kurs weiterhin in die gewünschte Richtung, können Sie auch einen Trailing-Stopp von ca. 20 eingeben um somit weiterhin zu profitieren. Vorsicht ist geboten, wenn der MACD Extremzonen anzeigt (grüner oder roter Balken weit oben bzw. unten), hier sollten Sie Ihre Position schliessen und auf die nächste Möglichkeit warten, auch wenn das manchmal schwerfällt.

 

Wer in der Lage ist, gleichzeitig 3 Währungspaare zu handeln und zu beobachten, kann mit dieser Vorgehensweise ca. 40-60 Pips am Tag realisieren, was völlig ausreichend ist, um sein Handelskonto nach und nach ansteigen zu lassen.

 

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Trades !

 

Ihr

Andreas Orth

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