Um beim Devisenhandel erfolgreich zu handeln, ist es von entscheidender Bedeutung, einen guten Einstiegspunkt zu finden. Dieser sollte keinesfalls aus einem Bauchgefühl heraus gewählt werden. Nur weil ein Paar beispielsweise stark gefallen oder gestiegen ist, muss das nicht heißen, dass jetzt eine Trendumkehr zu folgen hat. Handeln Sie nur das, was Sie sehen und geben Sie nichts auf die Meinung sog. “Experten.” Im Kurs sind bereits alle Nachrichten enthalten.
Jeder Trader wird zu Beginn seines Tradings mit verschiedenen Indikatoren arbeiten und so im Lauf der Zeit das für ihn optimale Setup finden. Das ging mir nicht anders und dabei habe ich auch Lehrgeld bezahlt. Essentiell wichtig beim Trading ist es, Verluste radikal zu minimieren und Gewinne laufen zu lassen. Leichter gesagt, als getan. Doch mit der richtigen Kombination verschiedener Indikatoren kann man die erfolgversprechenden Einstiege relativ gut finden.
Im obigen 30 Minuten-Chart von NZD/USD habe ich die möglichen Einstiege durch senkrechte Balken markiert. Hierbei verwende ich folgende Indikatoren:
- gleitender exponentieller Durchschnitt mit Einstellung 15
- Auto-Trend-Channel zur Trenderkennung
- Doble MACD mit Einstellung 8/17/9 und
- Pivot-Points, um Unterstützungen und Widerstände zu erkennen.
Für einen long-Einstieg sollten folgende Kriterien erfüllt sein:
- die Kerze befindet sich oberhalb des gleitenden Durchschnitts
- der MACD hat von rot auf grün gewechselt
- die dunkle MACD-Linie hat die weisse MACD-Linie von unten nach oben durchbrochen
Für einen short-Einstieg gelten diese Regeln genau umgekehrt. Ganz wichtig wie immer ist es, einen Stopp-Loss direkt nach Orderaufgabe zu setzen, dieser sollte im 30-Min. Chart ca. 25-30 Pips betragen.
Wann ist es nun Zeit für den Take-Profit? Hierzu gibt es diverse Möglichkeiten. Ich favorisiere es, nach 20 Pips Gewinn die Hälfte der Position zu schliessen und den Stopp-Loss auf den Einstiegskurs zu setzen, somit kann hier nichts mehr anbrennen. Läuft der Kurs weiterhin in die gewünschte Richtung, können Sie auch einen Trailing-Stopp von ca. 20 eingeben um somit weiterhin zu profitieren. Vorsicht ist geboten, wenn der MACD Extremzonen anzeigt (grüner oder roter Balken weit oben bzw. unten), hier sollten Sie Ihre Position schliessen und auf die nächste Möglichkeit warten, auch wenn das manchmal schwerfällt.
Wer in der Lage ist, gleichzeitig 3 Währungspaare zu handeln und zu beobachten, kann mit dieser Vorgehensweise ca. 40-60 Pips am Tag realisieren, was völlig ausreichend ist, um sein Handelskonto nach und nach ansteigen zu lassen.
Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Trades !
Ihr
Andreas Orth